Provence in Bildern

Wie ihr schon gemerkt habt, ist hier in letzter Zeit nicht viel passiert. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich hier in Bnn schon wieder gut eingebunden bin und mich mit anderen Themen beschäftie. Über einen Teil davon schreibe ich in meinem Blog. Ab und an werd ich aber noch ein paar Fotos raussuchen und ein bisschen was schreiben. Hier ein paar Eindrücke aus der Provence. Das letzte Bild ist aus Marseille.

Etappenübersicht

Eine erste Etappenübersicht ist nun online. Ich merke jetzt schon wie hilfreich das ist, um meine Aufzeichnungen zu ordnen und in Form zu bringen. Ich bin fleißig am Abtippen, Fotos sichten und Aufnahmen durchhören. Mir ist immernoch etwas rätselhaft wie ich das zusammenbringen soll, aber als erstes werde ich meine Texte mit einigen Fotos spicken und hier posten. Alles weitere wird sich dann schon ergeben :)

Hier jetzt erstmal die Etappen:

Der Junge ist zurück

Gestern bin ich wieder in Bonn angekommen und dann auch schon gleich wieder los zu einem Familienfest nach Bielefeld (gibt es) gefahren. Jetzt bin ich aber wieder ganz in Bonn ;)

Letzter Berg, diesmal etwas geschummelt, da ich mit Wilfried schon zum Pass mit dem Auto hochgefahren bin und wir hoch über Genf dann noch spazieren gegangen sind.

Continue reading

Im Zug nach Basel

04 Im Zug nach Basel
22.09.2012
10:24 h
In Briancon war es -wie ich schon geschrieben hatte- nachts ziemlich kalt. Die übrige Lage stellt sich wie folgt dar: Briancon ist die größte Stadt, die bis dahin auf meiner Route lag. Die Stadt liegt in einem Talkessel, in dem vier größere und ein kleineres Tal zusammenlaufen. Daher heißt mein Campingplatz auch 5 Vallées. Ich Richtung Nord-Westen führt die Route des Grandes Alpes, der ich lange gefolgt bin zum Col de Lautaret. Im Nord-Westen liegt das kleinere Val de la Clarée, aus dem ich gekommen bin und kurz vor der Stadt auf die die Straße die vom Col de Montgenèvre aus Italien stößt. Im Süd- Osten führt die Route des Grandes Alpes weiter zum Col d’Iozard und dem Col de la Bonette uber den man den hächsten Punkt auf der gesamten Route auf über 2.800 m erreichen kann. Continue reading

“La retour du soleil”

 

Briançon, 13.09.2012

Jetzt sitze ich in einem Café in Briançon, einer sehr netten mittelgroßen Stadt in den südlichen Alpen. Was ich erst am Tag meiner Wanderung zum Col de la Lossa merkte, war der Muskelkater, den ich mir mit meinem kleinen Ausflug eingehandelt hatte. Der Anstieg zum Iseran am gleichen Tag war noch ganz gut zu bewerkstelligen aber der zweite Teil des Mont Cenis am nächsten Tag und die Fahrt durch das dahinter liegende Tal, das keinesfalls so flach war wie ich erwartet hatte, waren dann doch sehr anstrengend. Gestern ging es über Bardonecchia und den Col de l’Echelle wieder zurück in die französischen Alpen. Der letzte Anstieg hat mir endgültig den Rest gegeben, sodass ich heute noch in Briançon geblieben bin. Nach dem Abendessen (Couscous mit Tomatensoße) verfiel ich mal wieder in eine Starre, die erst wieder einige Stunden später überhaupt eine Bewegung zuließ.

Continue reading

Einmal am Gletscher schnuppern

13.09.2012

9. Etappe: Pont St. Charles – Col de la Rossa – Bessans

Das Val d’Isère ist potthässlich. Wäre es nicht mit Betontürmen und Skiliften vollgestopft wäre das anders. Dann sähe es nämlich annähernd so aus wie das Val d’Arc auf der anderen Seite des Iseran in dem die einzige sichtbare Wintersportinfrastruktur aus aus Bushaltestellen mit der Aufschrift „Skibus“ besteht. Erstmal sollte ich aber noch einen Tag auf der hässlichen Seite des Passes verbringen –aber in sicherer Entfernung zu dem Wintersportort Val d’Isère. Continue reading

Ein Tag in den Alpen

 

Dies ist mein erster Tagebucheintrag, der im Wesentlichen aus dem besteht, das ich während der Reise aufgeschrieben hab. Ich habe längst nicht alles aufgeschrieben, was mir wichtig war. Aber ich fange nun erstmal damit an meine handschriftlichen Texte aufzuarbeiten. Der erste Eintrag ist nicht vom Anfang sondern erst nach einer Woche entstanden. Es geht vor allem um die ersten Alpenetappen (6. Etappe, 7. Etappe) während der ich 4 Gipfel überquert hab und die zu den anstrengendsten aber auch abwechselungsreichsten Etappen der Tour gehörten.

8. Tag, 566 km                                                                                         8.09.2012 Continue reading

Gute eineinhalb Wochen…

…bin ich nun untewegs und da tippen hierzulande schwierig ist, hier ein paar Fotos. Landschaft kommt spaeter, hier gehts ja immerhin um mich oda?

 

Zugfahrt

Andi sitzt ganz schoen muede im IC nach Mainz, die RE und RB kamen erst noch.

Continue reading

Auf Los gehts Los!

Wie versprochen, hier wie versprochen ein kurzes Update zum Stand der Dinge….

So sieht es momentan in meinem Zimmer aus, daher fasse ich mich hier mal kurz:

Seid mir nicht böse, wenn ihr in den nächsten drei Wochen nicht besonders viel von mir hört, ich werd ab und an mal ein Internetcafé aufsuchen, aber eher nur bei schlechtem Wetter ;)

Man hört sich!

Vorbereitungen

Update Required
To play the media you will need to either update your browser to a recent version or update your Flash plugin.

Vorlesen lassen.

Die Vorbereitungen laufen. Noch 1 1/2 Wochen bis zu dem Moment an dem ich zumindest für 3 Wochen erstmal alles hinter mir lassen werde.

Rauf aufs Rad und Los.

Einfach so ohne an irgendetwas denken zu müssen als die Strecke die vor einem liegt. Alles dabei zu haben was ich brauche, ohne den ganzen Krempel, die ganzen Verpflichtungen. Obwohl ich mir gleichzeitig wieder neue Verpflichtungen auferlegen werde. Ich will eine Art Tagebuch führen, werde Menschen kennenlernen und ihnen vielleicht versprechen ein Foto zu schicken und mir Email Adressen auf kleine Zettelchen schreiben, die am Ende der Reise unzuordbar aus irgendwelchen Taschen fallen werden. Natürlich reist man nicht um Freundschaften fürs Leben zu schließen oder seine Adressdatenbank (falls man sowas hat) aufzufüllen.

Trotzdem, diese Reise soll nicht vorbei sein, wenn ich wieder nach Hause komme. Ich will mehr mitnehmen als Erinnerungen, die mit der Zeit verschwimmen und zu einer undurchdringlichen zähen Masse werden. Ich will, dass andere genauso wie ich auf diese Reise gehen können. Es ist eine Art Experiment und noch nicht besonders gut durchdacht.  Und wenn es klappt, wird es für jeden eine andere Reise, genauso wie es für mich eine neue Reise wird, wenn ich mir Wochen oder Monate später durchlese, anschaue und anhöre, was ich mitgenommen habe. Eben dann wenn die Erinnerungen verwaschen und Tage nicht mehr voneinander zu trennen sind, wird es auch für mich eine neue Reise sein.

Aber bevor das passieren kann, muss noch einiges getan werden. Was jedenfalls schon jetzt feststeht, ist dass ich anders auf diese Reise gehen werde, als auf vorherige Reisen. Wenn ich unterwegs bin, werde ich nicht nur darüber nachdenken, was ich als nächstes mache oder welchen Berg ich noch erklimmen könnte. Sondern ich werde versuchen, den Tag, die Minute, den Moment  einzufangen, was auch immer gerade passiert.

Was ich genau plane und wie das ganze überhaupt gehen soll, erfahrt ihr bald hier. Kurz bevor es losgeht.

Proudly powered by WordPress
Theme: Esquire by Matthew Buchanan.